Kreisfeuerwehrverband Barnim e.V.

Jugendarbeit

Brandschutzerziehung

Projekt Safety Dive

IMG 1192In den vergangenen Jahren hatte der Kreisfeuerwehrverband Barnim e. V. immer wieder einige Eisen aus dem Feuer zu ziehen. Umso erfreulicher ist es da, dass am vergangenen Samstag den 25.03.2017 im Gymnasium Finow (Eberswalde) die erste ordentliche Delegiertenversammlung seit langer Zeit stattfand.

Innovation zeigte der Kreisfeuerwehrverband insbesondere mit Hinblick darauf, dass zwei Delegiertenversammlungen gleichzeitig abgehalten wurden, nämlich die des Kreisfeuerwehrverbands Barnim e. V. und die der Kreisjugendfeuerwehr Barnim.

Ebenso erfreulich ist es, dass auch die Probleme von damals aus dem Weg geräumt worden zu sein scheinen. In dem einen Jahr, in dem der alte und neue Vorstand zuvor die Geschicke des Verbands als Notvorstand leitete und lenkte, wurde viel bewegt. So war es auch nicht verwunderlich, dass sich alle Anwesenden einig in der Wiederwahl des Vorstandes waren und erneut Marcel Haupt (FF Rüdnitz), Marcus Swierczinski (FF Ahrensfelde) und Diana Pilz (FF Eberswalde) ihr Vertrauen aussprachen. Zur neuen Kreisjugendfeuerwehrwartin wurde Doreen Gärtner (FF Schwanebeck) gewählt, ihre Stellvertretung übernimmt Nancy Schult (FF Schönerlinde).

Kopie von IMG 4739 Bevor allerdings gewählt werden durfte mussten einige Tagesordnungspunkte abgearbeitet werden.
Zu Beginn richtete Marcel Haupt ein paar Grußworte an alle Anwesenden und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit in allen Bereichen im vergangenen Jahr. Er äußerte sich jedoch auch kritisch zu den bestehenden Problemen im Ehrenamt Feuerwehr und forderte insbesondere die unter den Gästen anwesenden Würdenträger auf, nunmehr endlich Lösungen zu schaffen und sich den Problemen zu stellen. „Man hat nur ein Herz, wenn man es für andere hat.“ In diesem Sinne wurde in einer Schweigeminute den verstorbenen Kameradinnen und Kameraden ehrenvoll gedacht.

Auch Matthias Tacke, Dezernent für öffentliche Ordnung, Bildung und Finanzen des Landkreises Barnim, richtete Worte des Dankes und der Anerkennung der geleisteten Arbeit im Vergangenen Jahr an den Kreisfeuerwehrverband Barnim e. V. Er sagte den Anwesenden auch zu, die zuvor angesprochenen Problemlagen möglichst bald anzugehen – auch in Vertretung für Landrat Bodo Ihrke sicherte Matthias Tacke seine Unterstützung zu. Außerdem lobte er die gute Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Barnim und dem Kreisfeuerwehrverband Barnim e. V.  
Er hob außerdem hervor, dass der Landkreis Barnim Spitzenreiter im Land ist, was das Thema Jugendarbeit, Mitgliederzahl und -ausbau anbetrifft.


Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg, Werner-Siegwart Schippel, war ebenfalls bei der Veranstaltung zugegen und begrüßte herzlich alle Anwesenden. Kopie von IMG 4748Er sprach über die gut laufenden Regionalkonferenzen, von denen schon mehr als die Hälfte geschafft sei (3 von 5) und der positiven Resonanz unter den Kameradinnen und Kameraden (bislang nahmen rund 450 Feuerwehrangehörige an den Konferenzen teil). Dort geht es unter anderem um die Schwierigkeiten mit der Einsatzbereitschaft am Tage, welche nicht nur im Barnim ein Problem darstellt, sondern landesweit Sorgen bereitet. Eine Auswertung aller Konferenzen erfolgt nach Abschluss der 5. Regionalkonferenz. Das Land Brandenburg ist an den Ergebnissen so interessiert, dass dieses ihren eigenen Bericht zum Brand- und Katastrophenschutz zurückstellt, um auf die Ergebnisse der Regionalkonferenzen zu warten und diese mit einfließen zu lassen. Die Vierte und somit Vorletzte Konferenz findet am Samstag, den 1.April 2017, im Landkreis Barnim statt.


Ebenso soll dem Lehrermangel an der LSTE in Eisenhüttenstadt entgegengewirkt werden. Hier konnte der Landesfeuerwehrverband Brandenburg e. V.  bereits den Personalabbau stoppen und sorgte dafür, dass 2 zusätzliche Stellen besetzt werden können. Trotzdem gibt es in allen Bereichen noch viel zu tun, aber der Landesfeuerwehrverband ist auf einem guten Weg. Somit blickt Werner-Siegwart Schippel, auch bzgl. der Feuerwehrarbeit im Barnim, positiv in die Zukunft.

Kreisbrandmeister Silvio Salvat-Berg meldete sich ebenfalls zu Wort. Auch er lobte die erfolgreiche Wiederaufbauarbeit, die der Verband im vergangenen Jahr leistete und betonte, dass er insbesondere die enge Zusammenarbeit mit dem Kreisfeuerwehrverband Barnim e. V. sehr schätzt.

Dem Bericht des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes war zu entnehmen, dass der Verband zwar auf einem guten Weg sei, allerdings auch noch Potential sieht. „Wir haben sehr hohe Ansprüche an uns selbst.“ erkärte Marcel Haupt selbstkritisch. Seit dem Führungswechsel im März 2016 traf sich der Vorstand des Verbands, aber auch der Verbandsausschuss zu vielen konstruktiven Sitzungen. Arbeit und Beratungsthemen gibt es nach wie vor genug. Auch versuchen der Vorstand und die verschiedenen Fachbereiche, überall präsent zu sein.

Es stehen noch viele Ideen und Projekte im Raum, die umgesetzt werden sollen. So soll voraussichtlich bis Mitte Mai der Brandschutzanhänger wieder mobil gemacht werden. Hierzu gab es von der Sparkasse Barnim ein Scheck in Höhe von 3.500 EUR für die Beschaffung einer Hüpfburg.

Michel Lindner bedankte sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. In seinem Bericht blickte er auf die positive Entwicklung der Jugendarbeit im Landkreis zurück. So habe sich in den letzten Jahren die Mitgliederzahlen in vervielfacht. Waren es 2015 zum Beispiel noch 660 Mitglieder in 53 Jugendfeuerwehren, so waren es ein Jahr später bereits rund 770 Mitglieder und 55 Jugendfeuerwehren. In den ersten Monaten in diesem Jahr konnte bereits eine weitere Jugendfeuerwehr mehr verzeichnet werden. Die gestiegenen Mitgliederzahlen wirkten sich auch positiv auf die Abnahme der Jugendflamme 1 aus. Im Vergleich zum Jahr 2014 wurden 22 junge Kameraden mehr ausgezeichnet. Waren es im Jahr 2014 noch 70 Abnahmen der Jugendflamme 1, so erfolgten 2016 bereits 92 Abnahmen. Einige Highlights der letzten Jahre waren unter anderem das Kreisjugendlager in Ruhlsdorf (2014), der Barnimer Aktionstag und das 50-jährige Jubiläum der JF Bernau (2015). Michel Lindner verkündete, dass er sich nicht zur Wiederwahl als Kreisjugendfeuerwehrwart stellt. Er habe das Amt 6 Jahre innegehabt und es wurde in diesem Zeitraum viel Zeit investiert und gute Arbeit geleistet. Er bedankte sich dafür recht herzlich bei allen. Es sei nun an der Zeit, dass er „anderen das Feld überlasse“.

Auch wurden bei der Delegiertenversammlung Beschlüsse zu verschiedenen Themen gefasst. Unter anderem Wurde das Feuerwehrehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbands Barnim e. V. beschlossen und auch die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ab dem Jahr 2018 wurde von den Delegierten positiv beschieden.

Weiterhin gehörten Ehrungen und Auszeichnungen zum Programm der Delegiertenversammlung. Überraschte und berührte Gesichter prägten das Bild an diesem Tag. Ausgezeichnet wurden:

Mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber

  • Michel Lindner (FF Lindenberg)
  • Doreen Gärtner (FF Schwanebeck)
  • Marcel Haupt (FF Rüdnitz)

Mit der Ehrennadel der Landesjugendfeuerwehr Brandenburg in Bronze

  • Nancy Schult (FF Schönerlinde)
  • Kristin Kophammel (FF Wilmersdorf)
  • Michael Terletzki (FF Chorin)
  • Sebastian Vahldieck (FF Lindenberg)

Mit dem Feuerwehrehrenkreuz des KFV Barnim e.V. in Gold

  • Elke Kolbe (FF Schönwalde)

Mit dem Feuerwehrehrenkreuz des KFV Barnim e.V. in Silber

  • Marcel Haupt

Mit dem Feuerwehrehrenkreuz des KFV Barnim e.V. in Bronze

  • Doreen Schäfer (FF Schönwalde)
  • Beatrice Spiegler (FF Mehrow)
  • Marcus Swierczinski (FF Ahrensfelde)

 

Bei so vielen Themen waren die Kameradinnen und Kameraden nicht nur für Kaffee und Getränke, sondern auch für die Mittagsverpflegung durch die Feuerwehr Lichterfelde dankbar. Gegen den Hunger gab es Kartoffelsuppe und Würstchen aus der Gulaschkanone. Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle den Kameradinnen und Kameraden für den reibungslosen Ablauf und die sehr leckere Verpflegung. Für den süßen Hunger zwischendurch hatten sich die Mitglieder des Kreisfeuerwehrverbands Barnim e. V. an die Backöfen gestellt und zauberten verschiedenste Kuchen für die Delegierten.

Zwischen der Vielzahl von Tagesordnungspunkten sorgten Kathi und Philipp für die musikalische Begleitung und eine entspannte, aber würdevolle Atmosphäre. Auch den beiden Musikern gilt natürlich unser Dank für die gute und melodische Zusammenarbeit.

In den nächsten Wochen wird sich der alte neue Vorstand noch einmal sortieren und strukturieren und sich für die kommenden drei Jahre wappnen. Viel haben sich die Köpfe des Verbands vorgenommen und gehen mit Motivation und Ehrgeiz an die Arbeit, die sie vor einem Jahr bereits erfolgreich begonnen haben. Wir gratulieren den Wiedergewählten, aber auch der neuen Kreisjugendleitung und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

IMG 1192Kopie von IMG 4778Kopie von IMG 4834

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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 26/06/2017 - 14:05 Uhr